Historie

2009 AIM demonstriert anlässlich der SPIE Defense & Security in Orlando, USA, Wärmebildgeräte auf Basis von 640x512 Modulen mit einem Pixelraster von 15µm. Dieser neue Detektor wurde gleichzeitig im 3-5µm und 8-10µm Spektralbereich realisiert und bildet das Rückgrad der künftigen Wärmebildgeräte durch hohe thermische und geometrische Auflösung bei minimalem Gewicht, Volumen, Leistungsverbrauch und Preis.
AIM konnte unmittelbar einen Auftrag für ein leistungsgesteigertes Wärmebildgerät auf der Basis dieses Detektors für die Aufklärungsdrohne Luna akquirieren.
AIM akquiriert Folgelose von SADA 1 Detektoren.
Laserradar-Detektoren ermöglichen die dreidimensionale Abtastung einer Szene durch aktive Beleuchtung der Szene mit einem 1,5µm Laser und Messung der Laufzeit des Laserpulses. Die Schlüsseltechnologie solcher Detektoren in Form extrem schneller Ausleseschaltkreise und Avalanche-Photodioden konnten realisiert werden.
Weltraumprojekte werden zu einem wesentlichen Standbein des AIM-Portfolios.

2008 Erste Detektormodule auf Basis der Molekularstrahl-Epitaxie (MBE) auf GaAs-Substrat mit sehr guten elektro-optischen Eigenschaften und geringen Defektdichten hergestellt. Die MBE auf alternativen Substraten ist eine Schlüsseltechnologie für signifikante Kostensenkung im Bereich der Halbleitertechnologie.
RangIR wird im Wettbewerb als Visiereinrichtung für die Granatmaschinenwaffe und für IdZ-ES ausgewählt.
Prototypen von 1024x256 Detektoren mit 2,5µm Cut-Off-Wellenlänge für weltraumgestützte Hyperspektraldetektoren im Rahmen des Programmes GENSIS verfügbar. AIM kann sich im Wettbewerb um KOMPSAT 3A bei einem nicht-europäischen Weltraumprogramm durchsetzen.
AIM ist Weltmarktführer bei Linear-Kühlern.

2007 AIM entwickelt RangIR. RangIR basiert auf HuntIR, erweitert um einen Laserentfernungsmesser (LEM, LRF), einen digitalen Magnetkompass (DMC) und einen Ballistikrechner (FCU). Zielanwendungen sind die nachtkampftaugliche Visiereinrichtung für die Granatmaschinenwaffe und - geringfügig modifiziert - das Wärmebildzielgerät (WBZG) für das erweiterte System des Infanteristen der Zukunft (IdZ-ES).
Erste Pulse-Tube-Kaltteil-Prototypen verfügbar mit Kühlerlebensdauer bis zu 50.000 Std.

2006 Die AIM gewinnt einen Serienauftrag für Los 3 des SADA 1 Programmes und positioniert sich damit als Partner für High-End-Programme der US-Regierung. AIM ist damit einer von lediglich 2 Herstellern, die die technischen Forderung an den Grenzen des physikalisch Möglichen erfüllen konnten. Fast zeitgleich feiert man 30 Jahre IR-Technologie in Heilbronn. AIM gewinnt mit einer ungekühlten Kamera von unter 200g Gewicht und minimalem Stromverbrauch das erste Los der Drohne Aladin, ist damit in alle deutschen Drohnen vertreten.

2005 Demonstration des weltweit ersten Dual- Color Übergitter-Moduls. Das Produkt wurde unmittelbar ausgewählt für den IR-Flugkörperwarner des Transportflugzeug Airbus A400 M. Die AIM erhält einen Serienauftrag für 3.600 Stk. IRIS-T Module; Verkauf der 50% Anteile von EHG an RDE

2004 Demonstration des weltweit ersten operationell einsetzbaren 256x256 InAs/GaSb-Übergitter Detektorarrays (3-5 µm). AIM gewinnt im Wettbewerb für das Programm Infanterist der Zukunft das Wärmebildgerät Handwaffe Infanterie mit dem Produkt HuntIR. Schon 3 Monate nach Vertragsabschluß startet die Serienlieferung

2003 Gründung des AIM-Integrated Circuit Design Centers in Ulm mit dem Schwerpunkt ROIC-Design

2001 Mitarbeiter der AIM und der Fraunhofer Gesellschaft erhalten den Wissenschaftspreis 2001 des Stifterverbands der Deutschen Wirtschaft für die Entwicklung einer bahnbrechenden Infrarot-QWIP-Kamera höchster Temperaturauflösung (< 10 mK)

2000 AIM wird von der US-Regierung beauftragt, Prototypen für das besonders herausfordernde SADA I Programm "Standard Advanced Detector Assembly" zu entwickeln

1999 Mit 384 x 288-MCT SADA I und HDIR stehen technisch herausragende IR-Module zur Verfügung. Erste Muster der 640x512 low noise QWIP-Technologie mit < 20mK NETD und der erste Stirling Kühler SL 400 sind verfügbar.

1998 Eingliederung der IR Fertigung Ulm in das AIM-Werk in Heilbronn

1997 AIM steigt mit der kleinsten voll digitalen IR-Kamera für die Drohne "Luna" in das Gerätegeschäft ein. 2003 geht eine leistungsgesteigerte Version davon in Serie und liefert seither hervorragende Aufklärungsergebnisse für die Bundeswehr in Einsätze im Kosovo und Afghanistan. SL100 Stirling-Kühler wurde beim NVESD der US Army qualifiziert

1996 Seit 01.01.1996 agiert die AIM als eigenständige GmbH mit 186 Mitarbeitern, einem Umsatz von 50 Mio. DM und den beiden Gesellschaftern EHG und BGT; Entwicklungsstart für SADA, HDIR, QWIP und FPA-Sucher

1995 Erster Vertrag über die 2. Generation IDCA von der Amerikanischen Regierung

1993 Modulares Produkt-Konzept; Wertschöpfung von FPA bis zur Signalverarbeitung; Erste Lieferung von FPA-PtSi-Modulen nur 2 Jahre nach Beginn der Entwicklung

1992 Lieferung des ersten IRCCD Detektors für das Französisch/Deutsche TRIGAT-Programm; Export des ersten IRMUX Detektors an einen amerikanischen Kunden; Erster Linear Stirling Kühler mit integrierter Elektronik

1989 Beginn der Technologie der 2. Generation für die TRIGAT-Programme

1988 Unterzeichnung deutsch/franz. Verträge zur Zusammenarbeit mit SAT / SOFRADIR für 2. Generation CMT Detektoren für das Programm PARS; Rückkauf der Abteilung IR-Entwicklung von TEG; Gründung der Programmgesellschaft EURODIR

1987 Erster Großauftrag in den USA für TADS / PNVS; Fachbereich "Infrarot und Nachtsichtkomponenten" in Geschäftsbereich. Opto- und Vakuumelektronik mit 100 Mio. DM Umsatz und 490 Mitarbeitern

1984 Erste Exporte in US-Programme (LANTIRN, ADATS, AHIP)

1982 Qualifikation der Common Module Detektoren; Kühler, LED und VV in Zusammenarbeit mit dem Night Vision Lab, Washington D.C; Erster Vertrag mit Carl Zeiss AG; Produktionsanlauf auf 50 Module/Monat

1980 Umzug in ein neues Gebäude in HN. Produktion auf 6.500 m²

1979 Lizenzvertrag mit Texas Instruments für die Herstellung von Modulen

1976 Erster wesentlicher Entwicklungsvertrag bei AEG-Telefunken; Start der Infrarot-Technologie mit einem neuem Team aus internationaler Experten