Kontaktieren Sie uns: +49 (0)7131 6212-0

Zur leichteren Lesbarkeit sind alle personenbezogenen Begriffe in der männlichen Form geschrieben, richten sich aber natürlich ebenso an alle Geschlechter.

Vorbemerkung

AIM Infrarot-Module GmbH (AIM) führt seine Geschäfte in Übereinstimmung mit den Gesetzen und behördlichen Regeln der Länder, in denen die Mitarbeiter tätig sind sowie nach den hier skizzierten Grundsätzen, die von allen Mitarbeitern auf allen hierarchischen Ebenen ausnahmslos einzuhalten sind. Unfaire oder gar illegale Praktiken sind mit unseren Geschäftsgrundsätzen nicht vereinbar.

Deshalb legen wir auf ein Arbeitsumfeld Wert, in dem die Mitarbeiter Compliance Themen offen ansprechen und sowohl mit ihrem Vorgesetzten als auch mit der Compliance Organisation erörtern. Unser Ziel ist, dass alle Mitarbeiter im Arbeitsalltag durch eine nachhaltige Kommunikation für Compliance sensibilisiert sind.

gez. AIM-Geschäftsführung

 1.    Ordnungsgemäße Geschäftspraktiken

AIM setzt auf Integrität und Fairness bei allen Geschäftsaktivitäten. Alle Geschäftsunterlagen müssen in Einklang mit den Gesetzen und AIM-eigenen Richtlinien stehen. Es darf keine Vermögenswerte geben, die nicht buchhalterisch festgehalten sind.

1.1    Bestechung / Korruptionsverbot

AIM untersagt jede Art von Bestechung. Kein Mitarbeiter darf Bestechungsgelder anbieten, gewähren oder selbst annehmen. Bestechung ist eine Straftat, und zwar sowohl die Bestechung im geschäftlichen Verkehr als auch die Bestechung eines Amtsträgers bzw. die Vorteilsgewährung. Insbesondere ist allen Mitarbeitern das direkte oder indirekte Anbieten, Versprechen, Gewähren oder Annehmen unangemessener materieller oder sonstiger Vorteile zum Zweck der Auftragsgewinnung sowie zur Erlangung unrechtmäßiger Vergünstigungen untersagt.

1.2    Wettbewerb / Kartellverbot

Alle Mitarbeiter müssen die jeweils geltenden kartell- und wettbewerbsrechtlichen Bestimmungen einhalten.

Mitarbeiter dürfen insbesondere keinerlei Absprachen vorschlagen oder eingehen:

  • mit einem Wettbewerber bezüglich des Handels mit Waren oder Dienstleistungen mit Dritten;
  • mit Kunden bezüglich des Preises oder der Lieferbedingungen, zu denen der Kunde AIM-Produkte oder -Dienstleistungen an Dritte wiederverkauft.

1.3    Geschäftsbeziehungen

Beziehungen zwischen Unternehmen sowie Mitarbeitern und deren Geschäftspartnern – sowohl mit Lieferanten und Kunden als auch mit staatlichen Stellen und deren Mitarbeitern etc. – müssen von Transparenz gekennzeichnet sein, insbesondere im Einkauf und Vertrieb. Dies gilt auch für Beziehungen mit ehemaligen Mitarbeitern und insbesondere auch Angehörigen von Mitarbeitern, die den Konzern direkt oder indirekt mit Waren oder Dienstleistungen beliefern.

Basierend auf unseren Compliance Richtlinien werden bei definierten Geschäftspartnern Due Diligence Prüfungen durchgeführt.

Mitarbeiter, die in Vertragsverhandlungen mit Behörden involviert sind, müssen die für das jeweilige Land gültigen Richtlinien für den Angebotsprozess kennen und dürfen nicht gegen sie verstoßen.

AIM bewirbt sich mit fairen und legalen Mitteln um Aufträge und führt Vertragsverhandlungen unter Einhaltung aller Rechtsvorschriften.

1.4    Beachtung von Ausfuhr- und Einfuhrkontrollgesetzen

Mitarbeiter, die an der Einfuhr oder Ausfuhr von Waren, Dienstleistungen oder technischen Informationen beteiligt sind, müssen die einschlägigen Bestimmungen kennen und einhalten. Des Weiteren haben sie für vollständige Import- bzw. Exportdokumente zu sorgen.

Sofern die Ausfuhr von Produkten und technischen Daten im betreffenden Land reglementiert ist, müssen die Mitarbeiter vor der Ausfuhr entsprechende Lizenzen und andere staatliche Genehmigungen einholen.

1.5    Geldwäscheprävention

AIM hält die rechtlichen Vorschriften zur Geldwäscheprävention ein.

1.6    Vermeidung von Interessenkonflikten

Alle Mitarbeiter müssen jegliche Situationen meiden, aus denen heraus ein Konflikt zwischen ihren persönlichen Interessen und den Interessen von AIM entstehen kann. Ein Interessenkonflikt kann entstehen, wenn ein Mitarbeiter Handlungen unternimmt oder Interessen verfolgt, die die objektive und effektive Erfüllung seiner Pflichten und die Wahrnehmung seiner Verantwortung gegenüber AIM erschweren können.

1.7    Richtiger Umgang mit Einladungen, Geschenken und sonstigen Vorteilen

Die Annahme oder Gewährung von Geschenken oder anderen Vorteilen ist nur nach Genehmigung durch den entsprechenden Vorgesetzten oder Compliance Verantwortlichen zulässig und nur unter der Maßgabe, dass die Geschenke oder Vorteile nicht gegen Gesetze oder Richtlinien verstoßen, sich in angemessenem Rahmen halten und nicht darauf abzielen, Entscheidungen in unredlicher Weise zu beeinflussen. Die Beurteilung der Frage, ob Geschenke oder Einladungen angemessen sind, bestimmt sich nach der üblichen Geschäftspraxis; dabei sind evtl. auch länderspezifische Besonderheiten zu berücksichtigen. Jeglicher Anschein von Unredlichkeit und Inkorrektheit ist zu vermeiden.

1.8    Geschäftsgeheimnisse, Schutz geistigen Eigentums

Jeder Mitarbeiter ist verpflichtet, geschäftliche Informationen über AIM oder Geschäftspartner, die nicht öffentlich bekannt sind, vertraulich zu behandeln und gegen ein unbeabsichtigtes Bekanntwerden zu schützen.

Ein bedeutender Vermögenswert von AIM ist ihr geistiges Eigentum. Dazu zählen Patente, Geschäftsgeheimnisse, Markenrechte und Urheberrechte. Es ist Geschäftspolitik von AIM, sämtliche Rechte an wirtschaftlich bedeutsamem geistigem Eigentum zu begründen, in verantwortungsvoller Weise zu nutzen, zu erhalten, zu schützen und zu verteidigen. AIM respektiert das geistige Eigentum anderer natürlicher und juristischer Personen und nutzt die entsprechenden Informationen, Computerprogramme oder Verfahren ausschließlich gemäß den jeweiligen Lizenzvereinbarungen beziehungsweise im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben.

1.9    Datenschutz

Personenbezogene Daten werden nur erhoben, verarbeitet und genutzt, soweit dies gesetzlich erlaubt ist, rechtmäßigen Zwecken dient und zur Aufgabenerfüllung erforderlich ist. Alle Mitarbeiter müssen mit personenbezogenen Daten in Übereinstimmung mit den anwendbaren Gesetzen umgehen und sie schützen.

AIM setzt Sicherheitsmaßnahmen technischer und organisatorischer Art ein. um personenbezogene Daten vor Manipulation, Verlust, Zerstörung oder gegen Angriff unberechtigter Dritter zu schützen. Dabei werden diese Sicherheitsvorkehrungen fortlaufend entsprechend dem Stand der Entwicklungen verbessert.

2.    Mitarbeiter / Kollegen

2.1    Keine Belästigung (Respektvoller Umgang)

Die persönliche Würde, Privatsphäre und Persönlichkeitsrechte jedes Einzelnen sind zu respektieren. Mitarbeiter dürfen nicht körperlich bestraft oder physisch, sexuell, psychisch oder verbal belästigt oder missbraucht werden.

2.2    Nichtdiskriminierung

Kulturelle Unterschiede werden anerkannt und respektiert. Alle Mitarbeiter sind unter anderem in Fragen der Anstellung, Beförderung, Entlohnung, Zusatzleistungen, Weiterbildung, Entlassung und Beendigung des Arbeitsverhältnisses grundsätzlich nach den von ihnen abgeforderten Fähigkeiten und Qualifikationen zu beurteilen.

2.3    Gesundheit & Sicherheit

Allen Mitarbeitern werden Arbeitsbedingungen garantiert, die den Anforderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes Rechnung tragen, wobei die jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen die anzuwendenden Mindestvorschriften darstellen. Es werden geeignete Maßnahmen zur Vorbeugung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten ergriffen.

3.    Soziales Umfeld / Öffentlichkeit

3.1    Arbeitszeit

Die Arbeitszeiten sollen den gesetzlichen oder den in der Branche üblichen Regelungen entsprechen, je nachdem, welche Vorschriften strenger sind.

3.2    Entlohnung

Löhne und Gehälter einschließlich Vergütung für Überstunden und Sonderleistungen müssen dem Niveau der geltenden Gesetze und Bestimmungen entsprechen.

3.3    Vereinigungsfreiheit

AIM wahrt das Recht der Mitarbeiter auf Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen.

3.4    Verbot von Kinderarbeit

Kinderarbeit wird in jeglicher Form abgelehnt. Falls gesetzlich keine höhere Altersgrenze festgelegt ist, darf keine Person im schulpflichtigen Alter oder unter 15 Jahren (Ausnahmen laut Übereinkommen der ILO-Konvention Nr. 138) beschäftigt werden.

3.5    Verbot von Zwangsarbeit

Zwangsarbeit, Pflichtarbeit und Sklaverei jeglicher Art sind untersagt. Das schließt erzwungene Gefängnisarbeit, Leibeigenschaft und Ähnliches ein (entsprechend ILO Konventionen 29 und 105).

3.6    Verbot von Menschenhandel

Menschenhandel jeglicher Art ist untersagt. Das schließt insbesondere den Handel mit Frauen und Kindern ein (entsprechend dem UN-Zusatzprotokoll zur Verhütung, Bekämpfung und Bestrafung des Menschenhandels, insbesondere des Frauen- und Kinderhandels zum Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität).

 

4.    Umweltschutz

Es besteht die Verpflichtung, sich an die Bestimmungen und Standards zum Umweltschutz zu halten. Umweltbelastungen sind zu minimieren und der Umweltschutz kontinuierlich zu verbessern.

 

5.    Einhaltung der Geschäftsgrundsätze

Vorgesetzte und Führungskräfte haben eine besondere Vorbildfunktion und sorgen dafür, dass ihre Mitarbeiter mit dem Inhalt vorgenannter Geschäftsgrundsätze vertraut sind. Alle Mitarbeiter aller hierarchischen Ebenen sind für die Einhaltung der vorgenannten Geschäftsgrundsätze selbst verantwortlich. Verstöße können unbeschadet weitergehender zivil- oder strafrechtlicher Konsequenzen mit Disziplinarmaßnahmen geahndet werden.

5.1    Compliance Schulungen

Regelmäßig werden für Mitarbeiter aller hierarchischen Ebenen Compliance Schulungen durchgeführt. Inhalte dieser Compliance Schulungen sind die Erläuterungen der „Allgemeine(n) Geschäftsgrundsätze der AIM“ mit dem Schwerpunkt Korruptionsprävention / Wettbewerbsrecht.

5.2    Compliance Organisation

Zur Verankerung von Compliance bei AIM und zur Durchsetzung der "Allgemeine(n) Geschäftsgrundsätze der AIM" hat die Geschäftsführung eine Compliance Organisation implementiert, die regelmäßig an die Geschäftsführung berichtet. Neben der Überprüfung von Geschäftsprozessen im Hinblick auf die Einhaltung dieser Grundsätze steht diese Compliance Organisation für Geschäftspartner und Mitarbeiter bei Compliance Themen als Ansprechpartner zur Verfügung.


AIM ermutigt seine Mitarbeiter, Verdachtsfälle zu melden, um Schaden vom Unternehmen abzuwenden. Die Identität von Mitarbeitern, die einen möglichen Verstoß melden, wird vertraulich behandelt. Ebenso darf kein Mitarbeiter aufgrund der Tatsache, dass er eine solche Meldung gemacht hat, mit Sanktionen belegt oder auf sonstige Weise benachteiligt werden.

Über die Compliance Organisation der AIM hinaus stehen den Mitarbeitern die Compliance Organisation von Diehl, ergänzt durch einen neutralen, zu strikter Vertraulichkeit verpflichteten, externen Ombudsmann (Rechtsanwalt) zur Verfügung. Die Kontaktdaten sind im Internet (www.diehl.com /Gruppe / Unternehmen / Compliance) veröffentlicht.

+49 (0)7131 6212-0
AIM Infrarot-Module GmbH
Theresienstraße 2 | 74072 Heilbronn